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Wie steht es um mein Körpergewicht?

Auch hier gibt es mehrere Punkte wie diese Frage beantwortet werden kann. Als ein Bewertungskriterium für den Körperzustand / Übergewicht wird u.a. der sog. BMI herangezogen. Der Body-Mass-Index (BMI) – auch Körpermassenindex (KMI - ist eine Maßzahl, die einen groben Richtwert angibt. Er kann auch irreführend sein, da er weder die Statur des Individuums, noch die Körperzusammensetzung von Fett- und Muskelgewebe, berücksichtigt. Eigentlich sollten diese ebenfalls als Kriterium herangezogen werden.

  • Berechnung: Masse [kg] / Körpergröße² [m]

BMI Hauptgruppen und Einteilung

Untergewicht Normalgewicht Übergewicht

Starkes Untergewicht BMI < 16,00

Mäßiges Untergewicht BMI 16,00 – 16,99

Leichtes Untergewicht BMI 17,00 – 18,49




Norm 20 bis 30 Jährige
BMI 18,50 – 24,99

Pro Lebensdekade > 30j.
ca. 5 % höher
Leichtes Übergewicht
BMI 25,00 – 29,99

Adipositas Grad I
BMI 30,00 – 34,99

Adipositas Grad II
BMI 35,00 – 39,99

Einschätzung nach prozentualem Körperfettgehalt

Ein wesentlich besseres Kriterium in der Einschätzung des Körpergewichts bzw. der Frage, ob man zu "dick" ist oder nicht, besteht in der Analyse der Körperzusammensetzung.

Hierbei gibt es im drei Hauptverfahren:

  • sog. Kalipermethode ("Fettzange")
  • BIA-Methode (Bio-elektrische-Impendanz-Methode)
  • Wassertank-Methode

Bis auf die letztgenannte Wassertank-Methode, die eigentlich nur im sportmedizinischen Bereich eingesetzt wird, sind die beiden ersten Verfahren alltagstauglich.

Die Kalipermethode hat im Allgemeinen einen guten Ruf. Vorteil hier ist, dass sie schnell und einfach umzusetzen und nahezu überall durchgeführt werden kann. Mit Hilfe einer Fettzange wird an definierten Stellen am Körper die Dicke einer Hautfalte gemessen und mit einer Referenztabelle verglichen, der dann der Fettgehalt zu entnehemen ist. Nachteil der Methode: Die definierten Hautfalten müssen exakt getroffen werden und der Druck der Zange muss immer der Selbe sein. Leider kommen laut unserer Erfahrung verschiedene Tester zu unterschiedlichen Ergebnissen, was die Relevanz der Messwerte u.E. abschwächt.

Ein weiteres Verfahren ist die BIA. Hierbei wird mit Hilfe einer Fettwaage (Waage mit zusätzlichen Messplatten), eines Handgerätes oder anzulegenden Elektroden der Körperfettgehalt ermittelt. Die Messgeräte messen dabei den elektrischen Widerstand des Körpers. Da verschiedene Körpergewebe (z.B. Muskulatur und Fett) unterschiedliche elektrische Eigenschaften haben, lässt sich daran der Fettgehalt ungefähr bestimmen. Dieses Verfahren ist schnell und auch vom Laien durchzuführen und schon in vielen Haushalten verbreitet. Leider ist die Genauigkeit dieses Verfahrens umstritten, sodass unterschiedliche Geräte - trotz identischer Einstellung - zu teilweise unterschiedlichen Ergebnissen kommen können.

Körperfettgehalt in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht

Alterseinteilung Fett % Männer [+ , o , -] Fett % Frauen [+ , o , -]

< 20 Jahre

20 - 30 Jahre

30 - 40 Jahre

40 - 50 Jahre

< 50 Jahre

< 17, 17–22, > 22

< 18, 18–23, > 23

< 19, 19–24, > 24

< 20, 20–25, > 25

< 21, 21–26, > 26

< 22, 22–27, > 27

< 23, 23–28, > 28

< 24, 24–29, > 29

< 25, 25–30, > 30

< 26, 26–31, > 31

Wichtig jedoch für alle Messungen - auch für die des Körpergewichts:

1. Es empfiehlt sich eine feste Uhrzeit einzuhalten, da sowohl Körpergewicht, als auch Fettanteil über den Tag schwanken.

2. Der Körperzustand sollte möglichst identisch sein. D.h. entweder immer nüchtern oder gegessen wiegen/messen; gleiches trifft auf Stuhlgang zu.

3. Nicht zu häufig wiegen. Wir empfehlen maximal 2-3/ Woche, dabei die Werte aber kontrollieren. Geringe Schwankungen sind normal.

Fettverteilung und Bauchumfang 

Auch anhand anderer Parameter können Sie Rückschlüsse auf Ihre Gesundheit ziehen. Zu diesen gehört auch die Fettverteilung Ihres Körpers.

Meist gibt es Stellen, an denen man schneller zunimmst, als an anderen. Das sind unsere sog. „Problem-Zönchen“. Da Fett nicht überall gleichmäßig im Körper gelagert wird, spricht man vom Fettverteilungstyp, bei dem man zwei verschiedeneTypen – den Apfel- und den Birnentyp - unterscheidet.

Anhand des individuellen Fettverteilungstyps können Sie feststellen, ob ein erhöhtes Risiko für Fettstoffwechsel, Diabetes oder Herz-Kreislauf vorhanden ist. 

Der „Birnentyp“ zeichnet sich durch eine Fettansammlung an Po, Hüfte und Oberschenkel aus und stellt ein eher geringes gesundheitliches Risiko dar.  Er ist meist bei Frauen anzutreffen.Beim „Apfeltyp“ sieht es ein wenig anders aus. Dieser speichert das Körperfett hauptsächlich im inneren Bauchraum und ist eher typisch für das männliche Geschlecht. Diese Verteilung belastet die Gesundheit besonders stark, da das abdominale Fettgewebe Herz und Kreislauf besonders stark belasten

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